Die Schüttstrommesser der Baureihe E, V und A sind für kleinere bis mittlere Fördermengen für ein breites Spektrum an Korngrößen, Materialdichten und Rieselfähigkeit, insbesondere feinpulvrige Substanzen geeignet. Der Wägemechanismus ist extern angebracht, so dass die Geräte vor Korrosion, Verschleiß und heißen Materialien geschützt sind. Sie eignen sich nicht nur für die verschiedensten Produkte, sondern arbeiten auch bei Prozesstemperaturen bis 230 °C (450 °F). Sie tragen zu einer Verbesserung der Endproduktsqualität, Produktivitätssteigerungen und erheblichen Kosteneinsparungen bei.

Zusammen mit einem geeigneten ILE Sensorkopf und einem mikroprozessorgesteuerten Messumformer liefern die Schüttstrommesser der Baureihe E, V und A die Anzeige von Durchsatzmenge, summierter Menge und Alarmmeldungen. Die 0/4-20 mA Ausgangssignale sind proportional zum Durchsatz und für die externe Summierung steht ein offener Kollektorausgang zur Verfügung.

Das Schüttgut fällt durch den Einlaufstutzen auf die Prallplatte und verursacht dadurch eine mechanische Auslenkung. Anschließend fließt es unbehindert weiter. Die horizontale Kraft der Auslenkung wird durch den LVDT Differential-Transformator in ein elektrisches Signal umgewandelt. Der Messumformer verarbeitet dieses Signal für die Anzeige der Durchsatzmenge und des summierten Gewichts. Da nur die horizontale Kraft gemessen wird, haben Materialanbackungen keinen Einfluss auf die Messung.

Die Schüttstrommesser der Baureihe E sind völlig eingehaust. Sie verfügen über ein externes Sensorelement und können korrosive, abrasive oder heiße Materialien messen. Die Baureihe A wurde für die Verwendung mit Luftförderrinnen entwickelt. Sie ist mit Entlüftungslöchern und Ablenkplatten ausgestattet. Bei minimal vorhandener Konstruktionshöhe ist die Baureihe V die ideale Lösung.