Die Ausregelzeit der Spannungs-Konstanthalter beträgt etwa 40 ms, wobei sie Netzspannungsunterbrechungen maximal bis zu einer Halbwelle überbrücken können. Die stabilisierende Wirkung basiert auf einen abgestimmten Parallelschwingkreis mit einer in der Sättigung betriebenen Eisendrossel (siehe „Schaltpläne“). Diese in der Sättigung betriebene Eisendrossel ist für die verzerrte Ausgangsspannung (Klirrfaktor von 3 % bis 4 %) verantwortlich. Bedingt durch den Parallelschwingkreis sind magnetische Spannungs-Konstanthalter frequenzabhängig.

Spannungs-Konstanthalter sind für ohmsche Belastung ausgelegt und abgeglichen. Hat der Verbraucher einen cos ϕ außerhalb der Spezifikation, wird die Ausgangsspannung bei einer induktiven Last abgesenkt und bei einer kapazitiven Last angehoben. Induktive Lasten können durch entsprechende Kompensations-Kondensatoren kompensiert werden. Es ist außerdem möglich, Spannungs-Konstanthalter zu bauen, die an abweichende cos ϕ angepasst sind.

Magnetische Spannungs-Konstanthalter sind im Ausgang kurzschlussfest, d.h. bei kurzgeschlossenem Ausgang steigt der Strom auf den 1,3- bis 1,5-fachen Wert an. Der Eingangsstrom ändert sich dabei unwesentlich. Wegen dieser Eigenschaft kann ein Konstanthalter eine Schmelzsicherung nicht auslösen. Die Absicherung des Verbrauchers ist durch einen auf Nennstrom eingestellten Motorschutzschalter im Ausgang möglich. Magnetische Spannungs-Konstanthalter haben bedingt durch die hohe Induktion im Eisenkern, Einschaltströme zwischen dem 10- und 30-fachen des Nennstroms. Aus diesem Grund ist eine träge Netzsicherung im Eingang einzusetzen.

Die Eigenschaften von magnetischen Spannungs-Konstanthaltern können wie folgt zusammengefasst werden:

Es ist zu beachten, dass die Betriebstemperatur und die Geräuschentwicklung bei einem magnetischen Spannungs-Konstanthalter höher als bei einem Trenntransformator ist.

Umgebungsbedingungen

Die magnetischen Spannungs-Konstanthalter 4FK sind klimafest für Aufstellung in Räumen mit Innenraumklima nach DIN 50010.

Grenzwerte: