Motorstarter enthalten generell:

Montage

Die elektrische Verbindung der Motorstarter zu den benachbarten Modulen erfolgt über die integrierte Steckerleiste. Spezielle Montageschienen (6ES7 194-1GB.0-0XA0) zum Verschrauben der ET 200X-Station (siehe Abschnitt Zubehör / Montagezubehör) sind zu verwenden. Die Motorstarter müssen auf der Montageschiene mit allen drei Schrauben angezogen und zusätzlich mit dem Vorgängermodul über die drei beigelegten Schrauben fest verbunden werden. Hinweis: Die zulässigen elektrischen und mechanischen Belastungsgrenzen müssen eingehalten werden.

Zubehör

Für jede ET 200X – Konfiguration wird folgendes Zubehör benötigt:

Basis- und Erweiterungs- module mit Ein- und Ausgängen

Motorstarter EM 300 DS/RS und EM 300 EDS/ERS

Werkzeuge

zur Energieeinspeisung (-X1)

zum Verbraucheranschluss (-X2)

zur Energieweiterleitung (-X3)

 

je Basisstation:

drei Anschlussstecker für PROFIBUS-DP, Steuer- und Hilfsspan­nung

je benutztem digitalen Ein- und Ausgang:

einen 5-poligen M12-Kupp­lungsstecker

je benutztem analogen Ein- und Ausgang:

einen 4-poligen geschirmten M12-Kupplungsstecker

je unbenutztem digitalen oder analogen Ein- und Ausgang:

eine M12-Verschlusskappe

je elektromechanischen oder elektronischen Motorstarter:

9-poliger Steckersatz zur Energieeinspeisung:

  • 6 x 4 mm2 oder
  • 6 x 2,5 mm2

je elektromechanischen oder elektronischen Motorstarter:

  • 9-poliger Steckersatz für Verbraucheran­schluss (1,5 mm2) oder
  • vorkonfektionierte Verbrau­cher­anschlussleitung:
    • 4 x 1,5 mm2 oder
    • 6 x 1,5 mm2 mit 9-poligem Energiestecker

je elektromechanischen oder elektronischen Motorstarter:

  • 9-poliger Steckersatz zur Energieweiter­leitung:
    • 6 x 4 mm2 oder
    • 6 x 2,5 mm2 oder
  • Energieverbindungsleitung:
    • 4 x 4 mm2 oder
    • 6 x 4 mm2 mit 9-poligem Energiesteckern

je nicht benötigte Buchse:

eine Verschlusskappe

nach Bedarf:

  • Crimp-Zange
  • Demontagewerkzeug für 9-polige Energiestecker
  • Handbediengerät 1)

1) Mit dem Handbediengerät lässt sich der Motorstarter vor Ort bei anliegender Hilfsenergie autark bedienen. So können neben der gewollten Handbedienung bei funktionsfähiger Automatisierungsebene auch Vor-Ort-Schalthandlungen bei Ausfall der SPS / des Bussystems (Notbetrieb) sowie bei Testläufen für die Vor-Inbetriebnahme, z. B. zum Testen der Motor-Drehrichtung, vorgenommen werden. Das Handbedienungsgerät ist über eine Verbindungsleitung direkt an eine Buchse am Motorstarter anschließbar, die sich unter dem Klarsichtdeckel befindet.